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Chen Reiss

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Biografie

Bei den Auftritten der in New York ausgebildeten Sopranistin Chen Reiss reagieren Kritik und Publikum in selten begeisterter Einmütigkeit. Die Künstlerin sang bereits wichtige Rollen am Teatro alla Scala, an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Philadelphia Opera, der Florida Grand Opera sowie der Opéra de Québec. Sie gab zudem Konzerte bei den Festspielen in Salzburg, Ludwigsburg, Luzern und beim Rheingau Festival.

Begleitet von den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, spielte Chen Reiss den Soundtrack für den Film Das Parfüm ein.

Das Jahr 2009 war für die Sopranistin mit zwei wichtigen Werken verbunden –  dem „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms, welches die Künstlerin in Berlin, Hamburg, Israel und Atlanta mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Marek Janowski oder Donald Runnicles interpretierte, sowie der Sophie im „Rosenkavalier“, mit der sie unter Peter Schneider an der Wiener Staatsoper debütierte. Ende des Jahres gab Chen Reiss zudem ihr Debüt im Wiener Musikverein mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich unter Alfred Eschwé und sang den Sopranpart im Mozart-„Requiem“ mit dem Pittsburgh Symphony, dirigiert von Manfred Honeck.

Im Jahr 2010 debütierte die Sopranistin als Nannetta („Falstaff“) am Théâtre des Champs-Élysées in Paris unter der Leitung von Daniele Gatti. Beim Maggio Musicale Fiorentino sang sie Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), geleitet von Zubin Mehta, sowie Gilda („Rigoletto“) mit dem Israel Philharmonic. Ende 2010 debütierte sie als Adele („Die Fledermaus“) mit gleichzeitiger CD-Einspielung in der Philharmonie Köln unter der musikaischen Leitung von Friedrich Haider und dem WDR Rundfunkorchester. In 2011 sang sie den Sopranpart in Faurés „Requiem“ mit dem Orchestre de Paris unter Paavo Järvi und debütierte mit großem Erfolg in Rahmen der Wiener Festwochen als Gilda in einer Neuinszenierung von Luc Bondy.  

Auch in den großen Konzertsälen der Welt ist Chen Reiss zuhause und sang mit der Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin, dem Atlanta Symphony, dem Minnesota Orchestra, dem New Japan Philharmonic, dem Münchner Rundfunkorchester u.a.

Einladungen zu Liederabenden führten Chen Reiss in die New Yorker Carnegie Hall, in die Berliner Philharmonie, an das Münchner Prinzregententheater, zum Schleswig-Holstein Musikfestival, in die Bremer „Glocke“, in das Konzerthaus Dortmund, in die Alice Tully Hall sowie in das Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Höhepunkte in der vergangenen Saison waren ihre Liederabende in der Tonhalle Düsseldorf zusammen mit dem weltbekannten Liedbegleiter Charles Spencer sowie in der Laeiszhalle in Hamburg mit dem deutschen Pianisten Alexander Schmalcz.

Zukünftige Engagements beinhalten: Adele, Sophie, Servilia und Pamina an der Wiener Staatsoper; Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ in Pittsburgh (Manfred Honeck) sowie Konzerte mit dem Orchestre National de France (Daniele Gatti), dem Hamburger Symphoniker (Jeffery Tate) und in Florenz (Zubin Mehta).

Auf ihrer neue CD „LIAISONS“ interpretiert Chen Reiss mit dem Ensemble L’arte del mondo (Werner Ehrhardt) Arien von Mozart, Haydn, Cimarosa und Salieri.