Sebastian Koch
www.sebastiankoch.comBiographie
Sebastian Koch, 1962 in Karlsruhe geboren, wurde von 1982 bis 1985 an der Otto-Falckenberg-Schule in München ausgebildet. Seine ersten Engagements führten ihn an die Theater von Ulm und Darmstadt und 1990 schließlich nach Berlin. Der Schwerpunkt von Kochs Schaffen verlagerte sich allmählich auf Film und Fernsehen. Seine erste große Filmrolle hatte er 1991 in „Transit“, einer französischen Kinoproduktion unter der Regie von René Allio; die erste große Rolle in Deutschland war „Der Mann mit der Maske“ (1994) von Peter Schulze-Rohr. Nach zahlreichen Krimis und Thrillern gelang ihm 1997 der Durchbruch als Andreas Baader in Heinrich Breloers „Todesspiel“. Auf den Kinofilm „Gloomy Sunday“ von 1999 folgte eine Hauptrolle im TV-Zweiteiler „Der Tunnel“ (2001). 2002 wurde Sebastian Koch, der heute zu den gefragtesten Charakterdarstellern Deutschlands zählt, als erster Schauspieler seit 30 Jahren mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet: Zum einen für die Hauptrolle in „ Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“, zum anderen für die Darstellung von Klaus Mann in Heinrich Breloers Familienporträt „Die Manns“; für diese Rolle erhielt Koch auch den Bayerischen Fernsehpreis. Im Jahre 2005 erhielt Sebastian Koch den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle des Albert Speer in dem Doku-Drama „Speer und Er“ von Heinrich Breloer. Sebastian Koch spielte ein Hauptrolle in dem Kinofilm „Das Leben der Anderen“ (Regie Florian Henckel von Donnersmarck), der Im März 2007 den Oskar für den besten ausländischen Film gewann. Kürzlich glänzte Sebastian Koch in der Neuverfilmung von „Effi Briest“ in der Rolle des Baron von Innstetten. Demnächst ist Sebastian Koch in der Hauptrolle der internationalen Fernsehproduktion „Der Seewolf“ (ZDF, Herbst 2009) und im Kinofilm „Das Verhör des Harry Wind“ an der Seite von Klaus Maria Brandauer zu sehen.
