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Sonja Appelhans

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Das Orchester der KlangVerwaltung

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Biografie


wurde 1997 von den beiden Geigern Andreas Reiner und Josef Kröner gegründet. Die adäquate Umsetzung der musikalisch außergewöhnlichen Konzeptionen des Dirigenten Enoch zu Guttenberg, die ganz besonders mit einem eigens darauf ausgerichteten Ensemble gültig realisierbar sind, war und ist das Ziel dieses Orchesters.

Stand anfangs der ungewöhnliche Name - er soll das im verantwortungsvollen Sinne treuhändische Verwalten von Musik illustrieren - im Vordergrund des Interesses, so wurde schnell klar, dass ein neues Eliteorchester das Podium betreten hatte, dem die historische Aufführungspraxis nicht nur des barocken und frühklassischen Repertoires vertraut ist. Außergewöhnliche klangliche Möglichkeiten, eingebunden in eine hochvirtuose Sicherheit des Zusammenspiels - das sind die immer wieder erwähnten Trademarks. Ein fester Stamm von Musikern führender Symphonieorchester und Opernhäuser wie etwa den Berliner und Münchner Philharmonikern, der Münchner, Stuttgarter, Hamburger und Hannoverschen Staatsoper, dem Salzburger Mozarteum, der Deutschen Oper Berlin, der Deutschen Oper am Rhein, verschiedenen deutschen Rundfunksinfonieorchestern und dem Concertgebouw Amsterdam findet sich projektbezogen zusammen, um neues, aber auch das einstweilen große angestammte Repertoire zu erarbeiten und neu zu beleuchten. Der Arbeitsstil dabei hat eine Art Workshop-Charakter, bei dem Dirigent und Musiker (angesichts des kreativen Geists Enoch zu Guttenbergs nur fast) gleichberechtigt in die musikalische Arbeit involviert sind. Dieser Prozess garantiert ein hinreißend homogenes und dichtes, auch kompromissloses Musikerlebnis.

Das Rheingau Musik Festival, der Kissinger Sommer, die Europäischen Wochen, die Frankfurter Alte Oper, das Festspielhaus Baden-Baden und die Herrenchiemsee Festspiele sind neben den Münchner und anderen europäischen Auftritten wichtige Stationen. So gastieren sie 2005 nun zum vierten mal in Europas wichtigstem Musiktempel, dem Wiener Musikverein.

Das Orchester hat sich seit der Debut-CD mit Bachs Weihnachtsoratorium, Aufnahmen mit Beethoven Symphonien und Bachs Matthäuspassion (alle FARAO-classics) auch außerhalb des Konzertsaals bei Publikum und Presse auf höchstem Standard profiliert. TV-Produktionen mit besten Sendeplätzen unterstreichen dies.

Obwohl die Partnerschaft mit Enoch zu Guttenberg und der einzigartigen Chorgemeinschaft Neubeuern das Oratorienrepertoire zentral nahe legt, spielt das symphonische Repertoire, und hier ganz besonders die Symphonien Anton Bruckners, eine prominente Rolle.